Outsourcing (Auslagerung)

 bezeichnet die Abgabe

von Unternehmensaufgaben und Unternehmensstrukturen

an Drittunternehmen.

 

 

Vorwort:

 

Bei Online Outsourcing werden hauptsächlich IT-Dienstleistungen und Marketing-Aufgaben ausgelagert,
die über das Internet erbracht werden können.

In unserem Land wird diese Form oft bei Auslagerungen von Arbeitsplätzen verwendet, um kostengünstiger produzieren zu können.
(meist keine Tarifvereinbarungen bei Mitarbeitern )

Somit werden Tätigkeiten die intern nicht erfüllt werden können ausgelagert.
(Freelancer, Subunternehmen, externe Spezialisten)

Online Outsourcing ist die internetbasierte Version von Outsourcing.

Bei Online Outsourcing werden meist IT-Dienstleistungen und Marketing-Aufgaben ausgelagert,

wie zum Beispiel:

  • Programmieraufträge
  • Webdesignaufträge
  • Multimedia-Produktionen
  • Erstellung von Logos für das Unternehmen
  • Erstellung von Signets
    ( übergeordnetes visuelles Zeichen des Grafikdesigns)
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Übersetzungsarbeiten
  • Recherchetätigkeiten
  • Verfassen von Artikeln

 

Gründe für das Outsourcing:

 

Sind gewisse Aufgaben nicht effizient oder zu teuer und beeinflussen somit das Kerngeschäft zu negativ,
sollte man diese an spezialisierte Dienstleister abgeben, um:

  • Geschäftsprozesse zu rationalisieren
  • Prozesskomplexität zu erreichen
  • Flexibilität zu erhalten
  • Flexibilität zu erhalten
  • Kerngeschäft neu zu fokussieren
  • Kostensenkung zu erreichen

Eine aktuelle Form der Kostensenkung ist das sogenannte Offshore-Outsourcing. (Auslandsverlagerung)

Diese Variante wird meist gewählt, wenn die o.a. Punkte zutreffen und folgendes noch das Angebot optimiert:

  • Besseres Know – how
  • Kaufen günstiger ist als produzieren
  • Risiken minimiert werden
  • Zeitersparnisse erreicht werden
  • Höhere Leistungen erreicht werden
  • Bessere Performance erreicht wird
  • Schnellere Reaktion auf Veränderungen

Einsparungspotential:

  • Wegfall der externen Wartungs- und Unterhaltskosten
  • Wegfall der laufenden Softwareassurance
  • Klar limitierte Betriebs-Gesamtkosten
  • Raumkosten entfallen
  • Kosten für Datensicherung entfallen
    (Hardware, Software und Support)
  • Vermeiden von Folgeinvestitionen

 

Wirtschaftliche Bedeutung:

 

Die Wirtschaftlichkeitsberechnung sollte die Basis jeder Outsourcing-Entscheidung sein.

Die tatsächliche Projektentwicklung sollte mit den Annahmen der Wirtschaftlichkeitsberechnung kontinuierlich abgeglichen werden.

Somit können mögliche Abweichungen aufgedeckt werden.


Generell bin ich der Meinung, dass durch Outsourcing die Kosten nur kurzfristig reduziert werden.

 

Alternativen:

 

Wenn ein Unternehmen verschiedene Bereiche mit gleichartigen Prozessen hat
und diese in einer Abteilung für die Bearbeitung zusammen laufen lässt, nennt man die:

Shared Services (SSC)

Mittel oder langfristig gesehen ist dies die effizientere Variante, denn die Abteilungen, die diese Dienstleistungen in Anspruch nehmen,
stehen in einer Art Kunden-Lieferanten-Verhältnis.

Das ist eine Art internes Outsourcing.

 

Rechtliche Fakten:

 

Die Outsourcing-Verträge laufen meist zwischen 2 – 10 Jahre.

Bei der Verarbeitung personenbezogener Daten sind im Datenverarbeitung im Auftrag die datenschutzrechtlichen Vorgaben der  zu beachten.

Die Leistung die vom Auftragnehmer zu erbringenden ist werden in so genannten Service Level Agreements festgelegt.

Die meisten Outsourcing-Verträge werden nach dieser Zeit neu ausgeschrieben (ca. 80%).

Manchmal gliedert der Outsourcer diesen Teilbereich wieder ins eigene Unternehmen ein.

 

Typische Probleme:

 

Outsourcing-Projekte werden manchmal unter falschen Vorzeichen veranlasst und lediglich ohne eine objektive Wirtschaftlichkeitsrechnung durchgeführt.

Bei dieser solltest Du nicht vergessen sämtliche Kosten zu berücksichtigen:

  • Behältst Du die Qualität in Deinem Produkt
  • Gibst Du Dein Wissen kostenlos weiter
  • Verlierst Du dadurch das Wissen der Produktentwicklung
  • Verlierst Du dadurch gute Kontakte
    ( weil diese evtl. direkt mit dem Outsourcer kommunizieren !)
  • Bedient dieser Outsourcer evtl. auch Deine Konkurrenz
  • Was Kostet das Insourcing Deines Produktes
    ( zu geplanter Übernahme )
  • Dein Informationsstand
    ( beim Insourcing )
  • Planung und Umsetzung Deines Veränderungsmanagement
    ( Maßnahmen zur Umsetzung neuer Strukturen)

All diese Fakten und noch viel mehr werden meist nur mit erhöhten Aufwänden verbunden sein,
wenn Du die Tätigkeit vom Outsourcer wieder selbst übernimmst.

 

Fazit:

 
  • Natürlich sollte das Outsourcen sehr gut berechnet sein und bei der Planung mehr Kosten berücksichtigt werden, wie durch die wirtschaftliche Prüfung berechnen wird. Dennoch ist Outsourcing oft sehr hilfreich und bietet Dir eine sehr große Flexibilität und eine schnelle Reaktion auf neue Situationen / Aufträge. Hier nochmal die Vorteile von Outsourcing:

    • Reduktion der Kosten (20% als Mindestvoraussetzung zur Realisierung von Outsourcing)
    • Transparenz der laufenden Kosten (Offenlegung versteckter und bislang nicht nachvollziehbarer Kostenanteile durch Auslagerung)
    • Verringerung der Kapitalbindung (Entlastung der Budgets durch Auslagerung und zu erwartende hohe Einsparungen an Personalkosten)
    • Minimierung von Risiken (Transfer von Risiken auf die Drittfirma)
    • Fokussierung auf das so genannte Kerngeschäft (frei werdende Ressourcen für die Hauptaufgaben durch Auslagerung von zeitintensiven Arbeitsabläufen)
    • Steigerung der Qualität (Nutzung des Fachwissens der Fremdfirma)
    Marc Settele, Born4Money - Company-

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Weiterleitung zum Bericht !

 

                                                                     Dein Born4Money Team