Businessplan das schriftliches Dokument,

welches Dein Konzept Deines Unternehmens beschreibt!

 

 

Vorwort:

 

Dein Businessplan sollte Deine Geschäftsidee umfassend und überzeugend darstellen.

Er hilft die Chancen und Risiken Deiner Geschäftstätigkeit richtig einzuschätzen und reift somit stetig durch Deine Geschäftsidee.

Die Idee alleine ist nur der erste Schritt und erhält erst einen ökonomischen Wert, wenn sie erfolgreich auf dem Markt umgesetzt werden kann.

Werde nicht skeptisch und demotiviert, wenn einzelne Aspekte immer wieder neu überarbeitet werden müssen, denn es ist ganz normal,
dass durch die Erkenntnisse bei der Bearbeitung, die einzelnen Annahmen aufeinander abgestimmt werden müssen.

Dies dient lediglich dazu, um inhaltliche Fehler zu vermeiden und letztendlich Deinem Business-Plan den Status eines überzeugendes und Interesse weckendes Dokument zu geben.

 

Warum benötigst Du einen Business-Plan?

 

Dieser wurde in Gemeinschaft der „Geld-Geber“ erstellt, um unterschiedliche unternehmerische Vorhaben effizient vergleichen zu können.

Somit ist ein wesentliches Merkmal die Frage nach der Unternehmensform, die meist erst an zweiter Stelle genannt werden.

Sie wird erst am Ende der Unternehmenskonzeption befragt, um die Seriosität zu beantworten.

  • Die strategische Planung
  • Die operative Planung
  • Die Form der Unternehmensgründung
  • 1. Den Geld-Suchenden
    Schwerpunkt zur Kommunikation mit potenziellen Geld-Gebern
  • 2. Den Geld-Gebenden
    Schwerpunkt zur Entscheidungsgrundlage
  • Strukturierung Deiner Ideen.
  • Systematische Beschreibung Deines Geschäftsvorhabens
  • Planungshilfe  für Geschäftsgründer (m/w)
  • Entscheidungshilfe für Geschäftsgründer (m/w)
  • Schwachstellenerkennung im Konzept
  • Dokument zur Vorlage der Geld-Gebenden
    (Banken, Ämter, Partnerschaften, etc.)
  • Er ist eine wesentliche Voraussetzung mit dem Schwerpunkt zur Kapitalbeschaffung.
  • Er ist das Ergebnis der Unternehmenskonzeption, in der Du als Unternehmer
    über mehrere Wege zur Zielerreichung optional nachdenkt.
  • Er ist eine wesentliche Voraussetzung zur Kapitalbeschaffung.
  • Er erhöht die Erfolgsaussichten.
  • Er hilft, Risiken besser abzuschätzen.
  • Er hilft, Abhängigkeiten aufzuzeigen.
  • Er gibt einen Gesamtüberblick.

Der Businessplan zeigt Deinen finanziellen Unterstützern einen (optimalen) Weg auf, wie Dein Ziel erreicht werden soll.

 

Die Unterstützer im Finaziellen:

 

Hier wirst Du mit vielen Spezialisten den Kontakt aufnehmen, um den Anforderungen gerecht zu werden, die im Business-Plan gefordert werden, wie zum Beispiel:

  • Banken
    (für zukünftige Kredite)
  • Berater
    (Steuerberater, Unternehmensberater etc.)
  • Behörden
    (IHK, Agentur für Arbeit, Finanzamt, Gewerbeamt, Statisches Landesamt, Berufsgenossenschaft, etc.)
  • Partnerschaften
    (finanziell an Deinem Projekt beteiligen)
  • Freunde und Familie
    (finanzielle Unterstützung oder konstruktive Kritik)

Hier hast Du einen kleinen Vorteil, dass Du eine indirekte Beratung in deren Fachgebiete erhalten kannst.

Natürlich werden sich diese Spezialisten nicht in allen Sektoren Deiner Branche, bis in das Detail, einarbeiten, doch wenigstens erhältst Du somit eine kostenlose Grundberatung zu Deinem Konzept.

Dafür benötigst Du wieder die erfolgsversprechende Aussagen aus Deinem Business-Plan, welche:

  • Mit einfachen erklärenden Worten formuliert sind.
  • Auf den Adressaten abgestimmt sind.
  • Die Erläuterungen logisch, prägnant und knapp aber vollständig sind.
  • Das Ganze optisch ansprechend gestaltet ist.

 

Einsatzgebiete:

 

Bei jeder Geschäftsidee, die in ein Gründungsvorhaben umgesetzt werden soll, wird ein Geschäftsplan benötigt.

Es spielt keine Rolle, wie umfangreich das Gründungsvorhaben ist.

Auch wenn Du einen Wurststand eröffnest, benötigst Du die gleichen Voraussetzungen, wie wenn Du ein neues innovatives Produktionsverfahren entwickelt hast.

Für die großen Konzerne ist es schon üblich, dass sie bei Produktionseinführungen, Firmeneinkäufen und auch bei Expansionen einen Geschäftsplan erarbeiten.

  • Einsatzmöglichkeiten:
    • Fusion
    • Börsengang
    • Kooperation
    • Neugründung
    • Kapitalerhöhung
    • Nachfolgeregelung
    • Neuprodukteinführung
    • Investitionsentscheidungen
    • Expansion in andere Märkte
    • Firmenverkauf oder -übernahme
    • Strukturänderung und Neuausrichtung
    • Beantragung von öffentlichen Fördermitteln
    • Erlangung von Erweiterungskrediten bei der Bank
    • Strategische Planung und Planfortschreibung im operativen Geschäft

 

Vorbereitung zum Business-Plan:

 

Natürlich ist die Idee der erste Teil Deiner Geschäftsplanung und beinhaltet zwei wichtige Punkte, die im Vorfeld getätigt sein müssen:

1. Die Entwicklung Deiner Unternehmenskonzeption

2. Deine unternehmerische und persönliche Entscheidung für oder gegen das Vorhaben

Die Vernachlässigung der Unternehmenskonzeption führt häufig zu Fehlern im Businessplan, die den Erfolg eines Vorhabens belasten können.

Um dies zu vermeiden, solltest Du folgenden Berichte gelesen und bearbeitet haben:

Weiterleitung zum Bericht

 

Bevor ein Konzept erstellt wird, sollten jedoch einige wichtige Regeln beachtet werden:

  • Kenne ich den Markt für meine Geschäftsidee?
  • Was bedeutet  Mind Map und Brainstorming?
  • Kann ich mein Unternehmen selbständig führen?
  • Habe ich die nötigen Kenntnisse und Qualifikationen?
  • Wie erstelle ich ein gutes Konzept bis hin zu einem qualitativ hochwertigen Entwurf? 
  • Bin ich bereit, Zeit und Geld einzusetzen, um meine Ziele zu verwirklichen?
  • Steht meine Familie dem Vorhaben positiv gegenüber? 
  • Wo finde ich Rat und Hilfe? 
 

Weiterleitung zum Bericht

 

Was beinhaltet ein Business-Plan:

 

Er beinhaltet hauptsächlich zwei wichtige Teile:

1. qualitative Teil
Individuum und Objekt

Beim Individuum sollte die Gründerpersönlichkeiten beschrieben werden.
(Werdegang, Erfahrung, Referenzen)
Beim Objekt sollte die Gründungsidee beschrieben werden.

2. quantitative Teil
Wirtschaftlichkeit und Finanzierung

Bei der Wirtschaftlichkeit sollten die Marktbeständigkeit sowie die Rentabilität beschrieben werden.

Bei der Finanzierung sollten die Finanzmittel detailliert aufgeführt werden.
(Eigenkapital, Erträge, Ausgaben = Gewinne)

Auch die Fehlerquote ist leider meist ein Inhalt in der Planung.

Diese werden meist in folgenden Bereichen verursacht:

  • Fehler im Marketing
    (falsche Preiskalkulation, falsche Zielgruppe, schlechte Darstellung des Produktes)
  • Fehler in der Finanzierung
    Finanzierungslücken, Nichtbeachtung unerwarteter Ereignisse
  • Fehler in der Planung und Controlling
    fehlende betriebswirtschaftliche Kenntnisse, Investitionsfehler
  • Fehlende Fach- und Branchenkenntnisse
    Fehlende Marktkenntnisse, Marktveränderungen nicht berücksichtigt

 

Die verschiedenen Arten:

 

Der Ausgangspunkt für eine innovative Idee ist häufig ein Problem, denn Du bietest mit Deinem Produkt, Deiner Dienstleistung oder Handelsidee für dieses Problem eine Lösung an.

Somit ist Deine Beschreibung dieser Geschäftsidee der Kern Deines Businessplanes.

Dabei kann es sich um verschiedene Sachen handeln, wie zum Beispiel ein:

  • Produkt
  • Verfahren
  • Gerät
  • Dienstleistung
  • Handel

Durch die Auflistung möchten wir Dir verdeutlichen, dass nicht alle Geschäftspläne die gleichen Schwerpunkte setzen.

Ein firmeninterner Geschäftsplan weißt andere Inhalte auf, als ein Plan für eine Neugründung.

Darstellung der finanziellen Situation
(kann auf interne Controlling-Instrumente zugreifen)

Darstellung der personellen Situation
(kann kurz oder gar nicht aufgeführt sein)

Schwerpunkte in den Themen Markt, Wettbewerb, Marketing und Vertrieb.

Schwerpunkte in den Themen Übernahmefinanzierung, Kompetenz des Nachfolgers.

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist aber immer der ausführliche Plan gemeint, wenn von einem Geschäftsplan gesprochen wird.

 

Markteinflussfaktoren:

 

Der Markt ist durch verschiedene Faktoren geprägt.

Um den Markt bestimmen zu können, auf dem das eigene Unternehmen agiert, muss man folgende Faktoren kennen:  Zielgruppen, Zielmärkte, Wettbewerber und äußere Einflussfaktoren.

 

Zielgruppen:

 

Für jedes marktorientierte und kundenorientiertes Unternehmung ist es wichtig, eine möglichst homogene Zielgruppe zu definieren.

Diese zeichnen sich durch spezielle Gemeinsamkeiten im Kaufverhalten aus.

Ein berechenbares Kaufverhalten kann sich eine Unternehmung zunutze machen und gezielt die einzelnen Marketinginstrumente zur Anwendung bringen.

Es kann sein, dass Zielgruppendefinition für ein Produkt oder eine Dienstleistung regelmäßig überdacht und erneuert werden müssen.

 

Kundennutzen:

 

Der Kundennutzen ist der von einem Kunden mit dessen Kaufentscheidung tatsächlich wahrgenommene Nutzen.

Ein Kunde entscheidet sich unter Wettbewerbsbedingungen immer für den Anbieter, der ihm den höchsten, von ihm tatsächlich wahrgenommenen Nutzen bietet.

Der Kundennutzen ist damit eine der zentralen Orientierungsgrößen des Marketings, welcher sich aus der Kundenzufriedenheit ergibt.

Diese besteht aus folgenden Faktoren:

  • Kostenersparnis
  • Zeitersparnis
  • Qualität
  • Komfort
  • Spaß

Die Kundenzufriedenheit ist die Zufriedenheit eines Kunden mit einer bereits erbrachten Leistung.

Auch hier gilt, dass ein Kunde nur dann zufrieden ist, wenn er mit dem Erwerb Deiner Leistung einen ihn zufrieden stellenden Nutzen erzielt hat.

 

Konkurrenten – Wettbewerber:

 

Dies sind Unternehmen, die auf den gleichen Markt wie Du Anspruch erheben.

Beschreibe hier detailliert, mit welchen Konkurrenten Du rechnest.

Zähle hier in Deinem Business-Plan Konkurrenzprodukte auf und hebe die Unterschiede zu Deinem eigenen Produkt hervor und beschreibe zugleich,
wie die Konkurrenz auf Dein Markteintritt reagieren wird.

Somit ist es selbsterklärend, dass Du die Stärken und Schwächen der wichtigsten Wettbewerber zu untersuchen hast.

Achte vor allem das folgende Untersuchungsergebnisse aufgeführt sind:

  • Service
  • Image
  • Standort
  • Preisgestaltung
  • Verkaufsstückzahlen
  • Umsätze
  • Vertriebswege
  • Wachstum
  • Marktanteil

Stelle Deine Stärken den Schwächen Deiner Mitbewerber gegenüber und versuche im Vorfeld Deine eigenen Schwächen zu minimieren.

Sollten dennoch eigene Schwächen vorhanden bleiben, beschreibe wie Du diesem im Wettbewerb begegnen wirst.

Ein absolut „konkurrenzloses“ Angebot gibt es daher höchstens in absoluten Ausnahmefällen.

 

Zitiertechnik:

 

Das Urheberrecht bestimmt die Voraussetzungen der Verwendungen von Zitaten, d.h. ohne Erlaubnis vom Urheber gilt die kostenlose Verwendung nur bei bestimmten Voraussetzungen (§ 51 UrhG in Deutschland).

Kürzungen sind zulässig, wenn sie denn Sinn nicht entstellen, ansonsten unterliegen sie dem Änderungsverbot.

Die Zitate unterscheiden sich in Form von:

Kleinzitate (auszugsweise Zitate wie Gedankengänge oder einzelne Sätze) dürfen weiterreichend verwendet werden.
Der Zitierzweck muss erkennbar sein.
Das Zitat muss also in irgendeiner Beziehung zu der eigenen Leistung stehen, beispielsweise als Erörterungsgrundlage.
Der Umfang des Zitats muss dem Zweck angemessen sein.

Großzitate (Zitate ganzer Werke) sind nur in wissenschaftlichen Arbeiten zulässig.
Voraussetzung für ein Großzitat ist die bereits erfolgte Veröffentlichung.

Bildzitate sind rechtlich am schwierigsten zu handhaben.
Bildzitate sind einerseits als Großzitate (im wissenschaftlichen Bereich) gerechtfertigt, andererseits aber nach herrschender Lehre auch als Große Kleinzitate möglich.

Musikzitate, Bildzitate und Filmzitate werden als Sonderform von Bildzitaten angesehen.
Allerdings ist es beispielsweise in der Filmbranche nicht unüblich, Parodien auf ganze Filme zu produzieren, die als eigenständige Kunstwerke angesehen und akzeptiert werden, auch wenn das parodierte Original (bei dieser Kunstform notwendigerweise) eindeutig erkennbar ist.

 

Präsentationstechniken:

 

Das oberste Ziel einer Präsentation ist es, die Aufmerksamkeit und das Interesse des Publikums zu gewinnen.

Wenn Du bei der Vorbereitung Deiner Präsentation folgende Punkte beachtest, hast Du gute Chancen, das Interesse und die Aufmerksamkeit Deiner Zielgruppe zu gewinnen:

  • Welche Zielgruppe soll erreicht werden?
  • Welche Vorkenntnisse hat diese Zielgruppe?
  • Klare Gliederung der Präsentation.
    (Einleitung = Vorstellung der Projektes, vom Ziel und vom Thema)
    (Hauptteil = Präsentation Deiner Idee)
    (Einleitung = Zusammenfassung und Perspektiven)
  • Kurze, klare und deutliche Formulierung der Aussagen.
    (In der Kürze liegt die Würze)
  • Bilder, Grafiken und Schaubilder dienen zur Veranschaulichung.
    (Jede Visualisierung muss ihren Zweck haben)
  • Das Produkt sollte zum Kauf oder zur Verwendung animieren.
  • Die Präsentation sollte die Zuschauer motivieren.
  • Bleibe stets authentisch.

 

Fazit:

 
  • Nach all den Fakten, solltest Du wissen was ein Business-Plan ist, wozu er erstellt wird und an wen er sich richtet: (Er hilft Unternehmensgründern und den finanziellen Unterstützern Risiken und Chancen Deiner Unternehmensgründung richtig einzuschätzen.) Du kennst den Kundennutzen:(Qualität - Zeit - Kosten) Du weißt was eine Zielgruppe ist: (Sie ist Deine Kundengruppe, die einen besonders großen Nutzen von Deinem Produkt / Dienstleistung hat und Dir stets Resonanz darüber gibt.) Du weißt was in der Konkurrenzbetrachtung zu bewerten ist: (Service, Image, Wachstum, Preisgestaltung, Umsätze, Verkaufszahlen, Marktanteil, Standort, Vertriebswege) Du kennst die Zitier- und Präsentationstechniken: (eindeutige Verweise auf den Ursprung des Wissens, gut gegliederte und deutliche Textgestaltung) Du weißt worauf es ankommt! (Trends, Chancen, Risiken, Markteintrittsbarrieren, Marktentwicklung, Marktanteile und das Wettbewerbsprodukt) Marc Settele, Born4Money - Company-

Und hier noch der Business-Plan:

Business-Plan PDF-Format

 

Solltest Du dennoch Fragen haben, helfen wir Dir gerne weiter unter:

Kontakt zum Born4Money Team

 

                                                                     Dein Born4Money Team