Deine Phase im Planungsprozess!

 

 

Vorwort:

 

Die Entwurfsplanung ist die erste Phase in Deinem Planungsprozess, die das Ziel verfolgt ein stimmiges und realisierbares Planungskonzept
zu gestalten, welches alle projektspezifischen Problemstellungen berücksichtig.

Diese gilt im Zusammenhang aufbauend mit der Vorplanung, als Vorstufe zur Konzepterstellung.

Die Vorplanung wird Dir von uns schon in Säule 3 erläutert, welche sich lediglich auf das Affiliate-Marketing bezieht.

Dies ist natürlich variabel in alle Marketing-Bereiche einsetzbar.

Weiterleitung zum Bericht

 

Deine persönlichen Voraussetzungen:

 

Die existentielle Bedeutung Deines Gründungsvorhabens hängt natürlich vom Vorhandensein Deiner persönlichen Merkmale,
insbesondere aber von Deiner fachlichen branchenspezifischer Kenntnisse ab.

Daher solltest Du Dir primär die Frage stellen, ob Du als Person geeignet bist, langfristig ein erfolgreiches Unternehmen führen zu können.

Eine erfolgreiche unternehmerische Tätigkeit setzt sowohl eine psychische als auch eine physische Belastbarkeit voraus.

Gerade in den ersten Jahren einer Existenzgründung muss mit langen Arbeitszeiten gerechnet werden.

Ein 8 Stunden Arbeitstag, sowie freies Wochenende und Planungen für den nächsten Urlaub müssen ersteinmal tabu sein.

Von daher spielt auch der Partner und die Familie eine wesentliche Rolle.

Die Entscheidung für eine selbständige Tätigkeit sollte immer gemeinsam mit der engsten Familie (Partner) getroffen werden,

denn die o.a. Unterschiede, zu einer angestellten Tätigkeit, belasten Deine private Situation somit mehr.

Unverständnis und Ansprüche, im Bezug auf Deine familäre Situation, belasten nur die Produktivität Deiner Selbstständigkeit
und führen zu einer zusätzlichen Belastung.

Abgesehen davon, solltest Du auch diversen Stresssituationen gewachsen sein,
d.h. vorallem hier mußt Du dann immer noch produktiv und entscheidungsfähig bleiben.

Eine moralische, aber auch eine arbeitsmäßige Unterstützung ist in vielen Fällen gerade in der Aufbauphase unerlässlich,
denn als Unternehmer solltest Du stets ein kontaktfreudiger Mensch sein, der auf seine Kundeneingehen kann.

Auch die Fähigkeit andere zu motivieren und Mitarbeiter zu führen, gehört zum Persönlichkeitsbild.

Hierzu mehr unter:

Weiterleitung zum Bericht

 

Existenzgründung:

 

Als Existenzgründung wird die Realisierung Deiner beruflichen Selbständigkeit bezeichnet.

Bei den verschiedenen Arten der Existenzgründung unterscheidet man zwischen Vollzeit- und Teilzeitgründungen.

Mit der Teilzeitgründung verringerst Du die Risiken Deiner Existenzgründung, von daher auch die Bezeichnung „Kleingründungen.“

Deine Existenzgründung erfolgt formaljuristisch durch die Gewerbeanmeldung oder bei freien Berufen durch Anmeldung
der freiberuflichen Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt.

Weitere bürokratische Abläufe in der Formularerstellung erfolgen dann bei der Industrie- und Handelskammer (IHK)
oder Deine Eintragungen in die Handwerksrolle.

Hier solltest Du beachten, dass die Mitgliedschaft in der IHK eine Zwangsmitgliedschaft ist.

Bei der Eintragung für die Handwerksrolle gilt zu unterscheiden zwischen den Tätigkeiten, die einen Meistertitel erfordern oder nicht.

Bei handwerksähnlichen Tätigkeiten sind keine beruflichen Qualifiktaionen vonnöten.

Folgende Selbst- und Methodenkompetenzen sind zu lösen:

  • Selbstmotivation und Selbstkontrolle
    (Termine, Aufgaben, Arbeits-/Freizeit usw.)
  • Erstellung von Vorgaben und deren Einhaltung
    (z. B. Absatzvorgaben)
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Verbänden
    (IHK, HWK, Berufsgenossenschaft usw.)
  • Kommunikation und Auseinandersetzung mit Ämtern und Behörden
    (Ordnungsamt, Finanzamt, Gesundheitsamt usw.)
  • Private Vorsorge
    (Unfälle, Alter und unvorhergesehene Ereignisse)

Hier empfehlen wir Dir auf jeden Fall eine Beratung zu vollziehen, denn für bestimmte Tätigkeiten
sind weitere Genehmigungen erforderlich und welche Rechtsform die richtige für Dein Unternehmen ist, sollte gut überlegt sein!

Warum siehst Du hier:

 

Die Wahl der Rechtsform:

 
  • Allgemeine Informationen

    Eine der grundlegenden Fragen bei der Unternehmensgründung ist die nach der optimalen Rechtsform. Wesentliche Kriterien für die Wahl der Rechtsform können beispielsweise sein:

    • Branchenspezifisches Haftungsrisiko
    • Gründungs- und Kapitalaufwand
    • Organisatorische Gestaltungsmöglichkeiten
    • Gewerbliche oder freiberufliche Geschäftstätigkeit
    • Dauer der Unternehmung
    • Steuern

    Das deutsche Handels- und Gesellschaftsrecht unterliegt dem sog. Typenzwang. Nach diesem Grundsatz sind die vom Gesetzgeber vorgegebenen Rechtsformen abschließend. Es ist daher nicht möglich, eine neue Rechtsform zu erfinden und mit dieser am Markt aufzutreten. Allerdings bietet das Gesetz viel Spielraum für eine individuelle Gestaltung der gesetzlich vorgegebenen Grundstrukturen. Im Nachfolgenden werden die charakteristischen Merkmale verschiedener Organisationsformen dargestellt. Details bleiben ausgespart, sie sind für den Einzelfall interessenspezifisch mit einem Berater abzuklären.

    Eine weitere Besonderheit ist die Abgrenzung zwischen Kleingewerbe und Handelsgewerbe.

    Liegt ein Handelsgewerbe vor, muss dieses in das Handelsregister eingetragen werden. Kleingewerbliche Unternehmen können sich freiwillig in das Handelsregister eintragen lassen und werden dann wie Vollkaufleute behandelt.

    Ein Gewerbebetrieb ist als kaufmännisches Handelsgewerbe zu qualifizieren, wenn der Geschäftsbetrieb nach Art und Umfang kaufmännische Einrichtungen erfordert (§ 1 HGB). Maßgebliche Kriterien hierfür sind in erster Linie der Umsatz, die Zahl der Beschäftigten, die Höhe des Betriebsvermögens, das Kreditvolumen sowie die Zahl der Standorte/Niederlassungen. Eine Umsatzgröße in Höhe von mehr als 500.000 Euro spricht in der Regel dafür, dass ein kleingewerblicher Rahmen überschritten ist. Ein Handelsgewerbe kann z. B. in Form eines einzelkaufmännischen Unternehmens (e.K.) oder einer Personenhandelsgesellschaft wie der offene Handelsgesellschaft (OHG), der Kommanditgesellschaft (KG) und die beschränkt haftende Personengesellschaft (GmbH & Co.) geführt werden. Kapitalgesellschaften wie die GmbH und die AG gelten kraft ihrer Rechtsform als Handelsgesellschaften.

    Kleingewerbliche Rechtsformen sind dagegen Kleingewerbetreibende als Einzelpersonen und die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft; GbR).

  • GbR

    Für die GbR gelten ähnliche Grundsätze wie vorstehend dargestellt. Eine GbR entsteht, wenn sich mindestens zwei Personen zum Betrieb eines kleingewerblichen (oder auch freiberuflichen) Unternehmens zusammenschließen. Die gesetzliche Basis findet sich in § 705 BGB. Dieser lautet: „Durch den Gesellschaftsvertrag verpflichten sich die Gesellschafter gegenseitig, die Erreichung eines gemeinsamen Zwecks in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern, insbesondere die vereinbarten Beiträge zu leisten“. Gemeinsamer Zweck kann jede erlaubte Tätigkeit sein; gewerbliche Aktivitäten sind also nicht zwingend.

    Zur Errichtung der Gesellschaft bedarf es nicht einmal eines schriftlichen Vertrages, es genügt eine mündliche Vereinbarung. Trotzdem ist es dringend zu empfehlen, die wesentlichen Punkte des Zusammenschlusses schriftlich zu fixieren. Dies kann bei möglichen späteren Meinungsverschiedenheiten eine wichtige Beweiserleichterung bringen.

    Bei der GbR mit einem gewerblichen Unternehmensgegenstand müssen alle Gesellschafter eine Gewerbeanzeige abgeben. Da die GbR keine eigene Firma nutzen kann, werden beim Gewerbeamt allein die Vor- und Zunamen der Gesellschafter registriert.

    Die Gesellschafter haften grundsätzlich alle sowohl mit ihrem Geschäfts- wie auch mit ihrem Privatvermögen. Gläubiger können Forderungen sowohl gegen die Gesellschaft, die Gesellschafter und beide zugleich gerichtlich geltend machen. Haftungsbeschränkungs-Modelle sind denkbar, sollten aber nicht ohne fundierte juristische Beratung angegangen werden.

    Eine im Bereich der Gesellschaften wichtige Begriffsbestimmung ist die Abgrenzung zwischen Geschäftsführung und Vertretung. Aufgabe der Geschäftsführung ist das Management eines Unternehmens nach innen, beispielsweise Überwachung der Produktion, Buchführung, Erledigung von Korrespondenz usw. Vertretung ist das Handeln nach außen, also das Eingehen konkreter Verpflichtungen.

    Das Gesetz sieht bei der BGB-Gesellschaft als Grundtyp vor, dass die Geschäftsführungsbefugnis den Gesellschaftern gemeinschaftlich zusteht, was einem gewissen Kontroll- und Sicherungsbedürfnis Rechnung trägt. Die Vertretung richtet sich nach der Geschäftsführungsbefugnis, es gilt der Grundsatz der Gesamtvertretung, im Gesellschaftsvertrag kann aber auch anderes vereinbart werden.

    Die Rechtsform der BGB-Gesellschaft steht und fällt mit ihren Gesellschaftern. Das Ausscheiden Einzelner hat grundsätzlich die Auflösung der Gesellschaft zur Folge; diese Konsequenz kann in der Praxis zu äußerst unbefriedigenden Ergebnissen führen. Durch entsprechende Gesellschafterbeschlüsse können aber auch andere Regelungen getroffen werden.

  • Verein

    Die Rechtsform eines Vereins steht grundsätzlich nicht für gewerbliche/wirtschaftliche Zwecke zur Verfügung. Nur ein Verein, dessen Zweck nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet ist, kann in das Vereinsregister eingetragen werden und dadurch Rechtsfähigkeit erlangen. Vereine stehen also in erster Linie für ideelle Zwecke zur Verfügung. Ein Verein verfolgt dann eine verbotene wirtschaftliche Zielsetzung, wenn er ähnlich einem gewerblichen Unternehmen Leistungen am Markt anbietet und damit in Konkurrenz zu Wettbewerbern tritt. Damit steht der Verein nicht als alternative Rechtsform bei der Gründung eines Unternehmens zur Verfügung. Nur ausnahmsweise kann einem wirtschaftlichen Verein bei Vorliegen besonderer Umstände durch staatliche Verleihung Rechtsfähigkeit verliehen werden.

  • Partnerschaft

    Die Partnerschaft entspricht in etwa der offenen Handelsgesellschaft, kann allerdings nur von Freiberuflern gewählt werden. Die Rechtsgrundlage für die Partnerschaft ist das Partnerschaftsgesellschaftsgesetz (PartGG), welches 1995 in Kraft getreten ist. Für Schulden der Partnerschaft haften den Gläubigern neben dem Vermögen der Partnerschaft die Gesellschafter persönlich. Diese können ihre Haftung allerdings für Ansprüche aus Schäden wegen fehlerhafter Berufsausübung auf den von ihnen beschränken, der innerhalb der Partnerschaft die berufliche Leistung zu erbringen oder verantwortlich zu leiten und zu überwachen hat.

    Das Recht der Partnerschaften ist im Gesetz nur sehr knapp geregelt. Die Partnerschaftsgesellschaften werden in das Partnerschaftsregister beim Amtsgericht eingetragen. Da die GmbH zwischenzeitlich auch als Rechtsform für freie Berufe zur Verfügung steht, ist das Interesse an dieser Rechtsform zurückgegangen.

  • Umwandlung

    Die „richtige“ Wahl der Rechtsform ist eine entscheidende Grundlage für den Bestand des Unternehmens. Da sich die Rahmenbedingungen für ein Unternehmen aber verändern können, muss regelmäßig geprüft werden, ob die gewählte Rechtsform des Unternehmens noch „passt“ oder ob der Wechsel in eine andere Rechtsform Vorteile bringt.

    Hierfür stellt das Umwandlungsgesetz geeignete Instrumentarien zur Verfügung. In Betracht kommt insbesondere die Möglichkeit des Formwechsels, d. h. eine Änderung der Rechtsform unter Wahrung der Identität des Unternehmens. Im Hinblick auf die dann konkret einzuleitenden rechtlichen Schritte sowie die steuerlichen Auswirkungen ist es unabdingbar, sich begleitenden Rat einzuholen.

  • Genossenschaft

    Die Genossenschaft hat kein festes Stammkapital. Sie ist geprägt durch stark wechselnde Mitgliederzahlen. Der Zweck der Genossenschaften besteht in der Förderung des Erwerbs oder der Wirtschaft der Mitglieder, derer es mindestens sieben zur Gründung bedarf. Vertreten wird die Genossenschaft durch den Vorstand, ihre Tätigkeit unterliegt der Überwachung durch genossenschaftliche Prüfungsverbände. Für die Verbindlichkeiten der Genossenschaft haftet Gläubigern nur das Vermögen der Genossenschaft. Voraussetzung der Gründung ist ein schriftlicher Vertrag (Statut). Bei den Registergerichten wird ein Genossenschaftsregister geführt, in das solche Organisatinen eingetragen werden müssen.

  • GmbH & Co. KG

    Diese Rechtsform bildet einen Sonderfall der Kommanditgesellschaft. Als persönlich haftende Gesellschafterin ist eine GmbH beteiligt, was letztendlich zu einer mittelbaren Haftungsbegrenzung führt. Dieser Umstand muss im Namen gekennzeichnet werden, üblicherweise durch den Rechtsformzusatz „GmbH & Co. KG“. Dieses Modell wird häufig im Immobilienbereich verwendet, wo eine Vielzahl von Kommanditisten Geldbeträge einbringen und aufgrund hoher Finanzvolumen niemand die Position des persönlich haftenden Gesellschafters übernehmen will.

    Die Geschäftsführung wird von der Komplementär-GmbH wahrgenommen (also von deren Geschäftsführern); das bedeutet, die Willensbildung innerhalb der GmbH & Co. KG wird von der GmbH gelenkt.

  • Stille Gesellschaft

    Eine stille Gesellschaft liegt vor, wenn sich jemand an dem Handelsgewerbe eines Kaufmanns mit einer Einlage beteiligt. Der stille Teilhaber ist dafür am Gewinn beteiligt. Im Gegensatz zu den übrigen Gesellschaften wird hierbei kein gemeinsames Gesellschaftsvermögen gebildet, sondern die Einlage geht in das Eigentum des tätigen Teilhabers über. Die stille Gesellschaft ist nach außen nicht erkennbar, der stille Gesellschafter nimmt keine Gewerbeanmeldung vor.

    Da der stille Gesellschafter nicht Gesellschafter der Handelsgesellschaft wird, an der er sich still beteiligt, wird er auch nicht durch Rechtsgeschäfte der Handelsgesellschaft mit Dritten berechtigt und verpflichtet. Dem stillen Gesellschafter stehen eingeschränkte Kontrollrechte zu, er ist am Gewinn und Verlust beteiligt, haftet aber nicht persönlich für Verbindlichkeiten der Handelsgesellschaft. Im Gegensatz zur Gewinnbeteiligung, die zwingend ist, ist die Verlustbeteiligung abdingbar. Nach Auflösung der Gesellschaft hat der Stille einen Anspruch auf Auszahlung seines Guthabens. Wird von der gesetzlichen (typischen) Regelung abgewichen, liegt eine atypische stille Gesellschaft vor , z. B. wenn dem stillen Gesellschafter mehr Kontrollrechte eingeräumt werden, der stille Gesellschafter an der Geschäftsführung beteiligt wird etc..

  • Aktiengesellschaft

    Die AG ist die typische Rechtsform für Großunternehmen, die ihren Kapitalbedarf über den Kapitalmarkt decken wollen. Leitbild des Aktiengesetzes ist die börsennotierte Aktiengesellschaft mit gestreutem und damit anonymem Aktionärskreis. Die Aktiengesellschaften sind durch das Aktiengesetz relativ strengen Formalismen unterworfen. Die Zahl der Aktiengesellschaften in Deutschland beläuft sich auf nur ca. 12.500 Stück (dem stehen 850.000 GmbHs gegenüber). Lediglich etwa 1.000 Aktiengesellschaften sind börsennotiert.

    Die AG ist wie die GmbH eine Gesellschaft mit eigener Rechtspersönlichkeit und einem in Aktien zerlegten Grundkapital. Seit 1994 kann die Aktiengesellschaft auch von einer Person gegründet werden. Der Gründungsvorgang unterliegt strengen Formvorschriften, er ist aufwendig und kostenintensiv. Die Satzung einer Aktiengesellschaft bedarf der notariellen Beurkundung, sie kann inhaltlich nicht frei ausgestaltet werden. Das Aktienrecht ist weitgehend zwingendes Recht. Das gesetzliche Mindestkapital einer Aktiengesellschaft beträgt 50.000 Euro.

    Die Gesellschafter der AG heißen Aktionäre. Organe einer Aktiengesellschaft sind die Hauptversammlung, der Vorstand und der Aufsichtsrat.

    Die Hauptversammlung ist die Zusammenkunft der Aktionäre, die dort ihre Mitverwaltungsrechte ausüben. Die Hauptversammlung hat keine allgemeine Zuständigkeit; ihre Rechte sind im Aktiengesetz genau und relativ eng geregelt. Der Vorstand leitet die Gesellschaft unter eigener Verantwortung. Er ist nicht an Weisungen des Aufsichtsrats oder der Hauptversammlung gebunden. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, die Vorstandsmitglieder zu bestellen sowie sie laufend zu beraten und zu überwachen. Er hat ein unbegrenztes Informations- und Einsichtsrecht in alle Geschäftsunterlagen.

    Unter dem Arbeitstitel „Kleine AG“ sind 1994 verschiedene Vereinfachungen für Aktiengesellschaften in Kraft getreten, deren Bedeutung für die Praxis sich aber in Grenzen hält.

  • Kommanditgesellschaft

    Die Kommanditgesellschaft unterscheidet sich von einer OHG im Wesentlichen dadurch, dass bei einem oder mehreren Gesellschaftern die Haftung gegenüber Gläubigern auf einen genau bezifferten Geldbetrag – der auch in das Handelsregister eingetragen wird – beschränkt ist. Die voll haftenden Gesellschafter werden Komplementäre, die beschränkt haftenden Kommanditisten genannt. Dass die Gesellschafter unterschiedliche Risiken tragen, wirkt sich auf die Struktur aus. Die Stellung der persönlich haftenden Gesellschafter ist wesentlich stärker als die der beschränkt haftenden. Letztere sind insbesondere von der Geschäftsführung/Vertretung ausgeschlossen; sie unterliegen auch keinem Wettbewerbsverbot.

  • Kleingewerbetreibender

    Am einfachsten ist die Unternehmensgründung in Form eines Kleingewerbebetriebes. Der Inhaber muss lediglich beim Gewerbeamt den Beginn seines Gewerbes anzeigen. Zuständig ist das örtliche Gewerbeamt am Sitz des Unternehmens. Vordrucke sind dort erhältlich, deren Verwendung ist zwingend. Die Anmeldung erfolgt allein auf den Vor- und Zunamen des Inhabers, da ein Kleingewerbetreibender keine eigene Firma führen kann. Sofern ein Kleingewerbetreibender eine Geschäftsbezeichnung neben dem eigenen Personennamen nutzt, wird diese bei der Gewerbeanmeldung nicht berücksichtigt.

    Das Gewerbeamt bestätigt den Empfang der Gewerbeanzeige innerhalb von drei Tagen. Die Betroffenen erhalten dadurch die Gewissheit, dass ihre Anzeige ordnungsgemäß erfolgt ist. Auf die Erteilung der Bescheinigung besteht ein Rechtsanspruch. Beim Gewerbeamt wird u. A. geprüft, ob die beabsichtigte Geschäftstätigkeit einer besonderen Erlaubnis bedarf.

    Wer die Gewerbeanzeige nicht, nicht richtig, oder nicht rechtzeitig erstattet, handelt ordnungswidrig. Es können Bußgeld- und Verwaltungszwangsmaßnahmen verhängt werden.

    Die Gewerbekarteien der Gewerbeämter sind kein öffentliches Register, die Einsichtnahme Privater ist nicht möglich. Die Gewerbebehörden erteilen jedoch regelmäßig Auskunft über den Namen, die Betriebsanschrift und die ausgeübte Tätigkeit des Gewerbebetriebs; ein Rechtsanspruch auf solche Auskünfte besteht nicht.

    Der Gewerbetreibende haftet mit seinem gesamten Geschäfts- und Privatvermögen. Das Haftungsrisiko kann aber durch den Abschluss entsprechender Versicherungen eingegrenzt werden.

  • Eingetragener Kaufmann

    Das vollkaufmännische Einzelunternehmen ist das Gegenstück zum Kleingewerbetreibenden. Wenn eine vollkaufmännische Betriebsgröße vorliegt, muss zusätzlich zur Gewerbeanmeldung eine Anmeldung zur Eintragung in das Handelsregister erfolgen. Betreffend die definitive Zuordnung zum kleingewerblichen oder vollkaufmännischen Bereich gibt es bei den Amtsgerichten entsprechende Fragebögen.

    Die Haftung des Einzelkaufmanns ist unbeschränkt, auf seine Geschäfte findet das Handelsgesetzbuch in vollem Umfang Anwendung.

    Offene Handelsgesellschaft

    Die offene Handelsgesellschaft (OHG) ist der vollkaufmännische Gegenpol zur GbR. Zusätzlich zur Gewerbeanmeldung ist die Eintragung in das Handelsregister erforderlich.

    Gesetzliche Grundlage der OHG ist § 105 HGB: „Eine Gesellschaft, deren Zweck auf den Betrieb eines Handelsgewerbes unter gemeinschaftlicher Firma gerichtet ist, ist eine offene Handelsgesellschaft, wenn bei keinem der Gesellschafter die Haftung gegenüber den Gesellschaftsgläubigern beschränkt ist“.

    Besondere Merkmale sind also das Erfordernis einer gewerblichen Betätigung, die Verwendung eines gemeinschaftlichen Firmennamens und die unbeschränkte Haftung aller Beteiligten. Nach neuer Rechtslage genügt seit 1. Juli 1998 anstelle einer gewerblichen Betätigung auch nur die Verwaltung eigenen Vermögens.

    Die wesentlichen Rechtsbeziehungen dieser Gesellschaftsform sind gesetzlich geregelt, allerdings nur in Form einer groben Grundstruktur. Das Rechtsverhältnis der Gesellschafter untereinander richtet sich zunächst nach dem Gesellschaftervertrag. Die gesetzlichen Vorschriften finden nur insoweit Anwendung, als nicht durch den Gesellschaftsvertrag anderes bestimmt ist.

    Der Gesellschaftsvertrag bedarf nicht zwingend der Schriftform. Aufgrund seiner erheblichen Bedeutung sollte er aber trotzdem (sei es nur zu Beweiszwecken) entsprechend festgehalten werden. Bei der Vertragsgestaltung sollte man sich nach Möglichkeit durch einen Notar oder Rechtsanwalt beraten lassen.

    Die interne Geschäftsführung steht bei der OHG jedem Gesellschafter allein zu. Diese Befugnis kann nicht einfach entzogen werden. Diese Frage ist so existenziell, dass – bei Vorliegen eines wichtigen Grundes – auf Entzug der Geschäftsführungsbefugnis geklagt werden muss (auch hier kann der Gesellschaftsvertrag aber anderes vorsehen). Für die Regelung ungewöhnlicher Geschäfte bedarf es nach dem Gesetz eines einstimmigen Beschlusses, der Vertrag kann aber auch hier Mehrheitsbeschlüsse zulassen.

    Die OHG kann unter ihrer Firma Rechte erwerben und Verbindlichkeiten eingehen, Eigentum und dingliche Rechte an Grundstücken erwerben, vor Gericht klagen und verklagt werden. Die einzelnen Gesellschafter treten hinter das gemeinsame Erscheinungsbild zurück. Die Gesellschaft tritt nach außen als geschlossene Einheit auf, sie führt einen selbstständigen Firmennamen. Vertreten wird sie durch die Gesellschafter, wobei nach dem Gesetz jeder allein vertretungsberechtigt ist. Die Gesellschafter sind aber frei, die Vertretungsregelungen ihren individuellen Bedürfnissen anzupassen. Üblich sind z. B. Beschränkungen in der Form, dass bei wichtigen Geschäften Rücksprache zu nehmen ist. Diese Auflage hat allerdings keine Außenwirkung, sie begründet nur im Innenverhältnis eine Schadensersatzpflicht. Für die Haftung gilt, dass Gläubiger sowohl die Gesellschaft mit ihrem Vermögen als auch die Gesellschafter mit ihrem Privatvermögen in Anspruch nehmen können, jeweils für die volle Forderung. Ein erforderlicher Ausgleich muss intern erfolgen.

    Gesetzlich verankert ist ein Wettbewerbsverbot: Ein Gesellschafter darf ohne Einwilligung der anderen Gesellschafter weder in dem Handelszweig der Gesellschaft Geschäfte machen, noch in einer anderen gleichartigen Handelsgesellschaft als persönlich haftender Gesellschafter teilnehmen.

    Wenn ein Gesellschafter aus dem Unternehmen ausscheidet, haftet er noch fünf Jahre lang für die bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Verbindlichkeiten. Das Ausscheiden sollte auf jeden Fall explizit geregelt werden. Auch im Hinblick auf Kündigungsfristen, Abfindungssummen und Nachfolgeregelungen sollten beim Abschluss des Vertrages Überlegungen stattfinden.

  • Ausländische Rechtsformen

    Das vorgegebene Mindeststammkapital und der Gründungsaufwand bei der deutschen GmbH stellt sicher ein Gründungshindernis dar. Gerade für Existenzgründer scheint daher die Gründung einer ausländischen Gesellschaft mit beschränkter Haftung eine verlockende Alternative zur deutschen GmbH zu sein. Insbesondere die britische Limited bietet auf den ersten Blick Vorteile, da für diese der deutschen GmbH vergleichbaren Gesellschaft kein Mindeststammkapital vorgeschrieben und auch ein kostenträchtiger Notar nicht erforderlich ist.

    Es ist zwar nicht möglich, eine ausländische Gesellschaftsform in Deutschland zu gründen. Nach der neuen Rechtsprechung des EuGH ist es aber zulässig, wenn in einem europäischen Mitgliedsstaat eine Gesellschaft gegründet wird, die dann ausschließlich in Deutschland aktiv wird (Niederlassungsfreiheit in der EU).

    Ob die Gründung einer solchen „Scheingesellschaft“ im EU-Ausland, die dann ausschließlich in Deutschland tätig wird, wirklich die bessere Alternative gegenüber einer deutschen GmbH ist, sollte aber genau geprüft werden. Beispielsweise müssten die Gründer einer englischen „limited“ über genaue Kenntnisse des englischen Gesellschaftsrechts verfügen. Das englische Recht beinhaltet teilweise viel strengere Regelungen, eine Verletzung der gesellschaftsrechtlichen Pflichten kann streng sanktioniert werden. Weiter sollten die Folgekosten einer solchen Gesellschaft genau ermittelt werden. Da sich bislang noch keine gefestigte Rechtsprechung zu den Aktivitäten solcher Gesellschaften in Deutschland herausgebildet hat, bestehen zahlreiche ungeklärte Haftungsfragen für die Gesellschafter. Letztlich muss berücksichtigt werden, dass eine ausländische Gesellschaft, die ohne Kapitalausstattung am Markt auftritt, kein besonderes Vertrauen beim Publikum erwarten darf.

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung

    Der Hauptgrund für die Wahl einer GmbH ist die Haftungsbeschränkung. Die Rechtsform bewirkt nämlich eine Trennung zwischen dem Gesellschaftsvermögen und dem privaten Vermögen der jeweiligen Gesellschafter.

    Die Gründung einer GmbH ist wesentlich aufwendiger als bei den vorgenannten Rechtsformen. Erforderlich ist zum einen ein notarieller Gesellschaftsvertrag, der gesetzlich vorgegebenen Mindestanforderungen entsprechen muss, sowie die Eintragung in das Handelsregister. Erst durch die Eintragung entsteht die Gesellschaft und ihre Haftungsbeschränkung, sie ist dann eine eigene juristische Rechtsperson.

    Die GmbH führt eine eigene Firma, sie ist eigenständiger Träger von Rechten und Pflichten und tritt verselbständigt neben die Inhaber.

    Eine Besonderheit besteht darin, dass auch eine Einzelperson eine GmbH gründen kann. Bei Neugründungen beträgt das gesetzliche Mindeststammkapital 25.000 Euro.

    Der Gründungsaufwand beläuft sich auf ca. 500,- Euro. Die Dauer des Eintragungsverfahrens wird entscheidend durch die Vollständigkeit und Richtigkeit der einzureichenden Unterlagen beeinflusst. Da nicht selten Verzögerungen z. B. durch die Wahl einer unzulässigen Firma oder ungenügender Ausformulierung des Unternehmensgegenstandes entstehen, empfiehlt es sich diese Punkte frühzeitig mit der örtlichen IHK abzustimmen. Sofern beim Handelsregistergericht kein besonderer Prüfungsaufwand entsteht, kann mit einer Eintragung innerhalb von ein bis zwei Wochen gerechnet werden.

    Für die GmbH ist zwingend die Erstellung einer Bilanz vorgeschrieben, die beim Amtsgericht zur öffentlichen Einsicht hinterlegt werden muss. Für die Auflösung einer GmbH ist ein aufwendiges Verfahren notwendig.

    Detailliertere Informationen zu dieser Rechtsform finden Sie über die seitliche Linkleiste.

  • Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)

    Auch diese Gesellschaft ist eine GmbH, für die aber einige Sonderregelungen gelten. Ihr Stammkapital kann zwischen 1 und 24.999 Euro liegen, damit soll Existenzgründern mit wenig Kapitalbedarf der Einstieg in eine „richtige“ GmbH erleichtert werden. Sie muss in ihre Bilanz ein Viertel des um einen Verlustvortrag geminderten Jahresüberschusses als Rücklage einstellen, um nach und nach das Mindeststammkapital einer GmbH anzusparen. Eine Zeitvorgabe besteht dabei nicht. Die Rücklage darf nur verwendet werden für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmittel, den Ausgleich eines Jahresfehlbetrags, soweit er nicht durch einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr gedeckt ist und den Ausgleich eines Verlustvortrags aus dem Vorjahr, soweit er nicht durch einen Jahresüberschuss gedeckt ist. Weitere Informationen zu dieser Rechtsform finden Sie über die seitliche Linkleiste.

  • Europäische Wirtschaftliche Interessenvereinigung (EWIV)

    Die EWIV ist die erste gemeinsame Gesellschaftsform europäischen Rechts. Sie soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit erleichtern und den Binnenmarkt fördern. Diese Unternehmensform entsteht mit dem Abschluss eines Gründungsvertrages zwischen den Mitgliedern und der Eintragung in das entsprechende Register des Landes, in dem die Gesellschaft ihren Sitz hat. Die EWIV muss sich aus mindestens zwei Teilnehmern zusammensetzen, und mindestens zwei ihrer Mitglieder müssen ihre Hauptverwaltung bzw. ihren Hauptsitz in verschiedenen Mitgliedstaaten haben.

    Die EWIV darf selbst keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen und Gewinne für sich selbst erzielen. Sie ist darauf beschränkt, die wirtschaftlichen Zwecke der Mitglieder zu fördern, was diese Rechtsform oft uninteressant macht.

    Der Gründungsvertrag ist formlos gültig. Da er aber beim Register zu hinterlegen ist und nach der EWIV-Verordnung bestimmte Angaben enthalten muss, ist faktisch die Schriftform erforderlich. Weitere Gründungsvoraussetzung ist – in Deutschland – die Eintragung in das Handelsregister.

    Die Mitglieder einer EWIV haften unbeschränkt und gesamtschuldnerisch für deren Verbindlichkeiten. Anders als bei der OHG ist die Haftung der Mitglieder jedoch subsidiär. Die Gläubiger können erst dann die Mitglieder in Anspruch nehmen, wenn sie die Gesellschaft zur Zahlung aufgefordert haben und diese nicht innerhalb einer angemessenen Frist erfolgt ist.

 

Existenzgründung ohne Kapital:

 

Hier ist es sehr wichtig die richtige Rechtsformwahl, für Dein Unternehmen zu finden, denn es ist von Bedeutung,
welcher Kapitalaufwand durch die Existenzgründer aufgebracht werden muss.

Beschluss 09.2012 Oberlandesgericht Frankfurt (AZ: 20 W 264/12):

Für eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) ist es nicht erforderlich, das die Gesellschafter einen Kapitalanteil verzeichnen müssen,
denn das Gesetzt stellt hier dar, dass der Beitrag eines Gesellschafters auch in der Leistung von Diensten liegen kann.

In diesem entscheidenden Fall hatte der Gesellschafter einen Kapitalanteil in Höhe von „0 Prozent“ und war lediglich mit der Verwaltung
der Gesellschaft und dessen Gesellschaftsvermögen beauftragt.

Beschluss:

Der im Gesellschaftsvertrag bezifferte Kapitalanteil gilt in der Regel nur als interner Maßstab für die vermögensmäßige Teilhabe und dient grundsätzlich
nicht mit dem Gesellschaftsanteil im Sinne der Mitgliedschaft / Beteiligung an der Gesellschaft, die als solcher gleichzusetzen ist.

Dies unterstreicht auch die Logik vom § 705 BGB ist die GbR, denn ein Zusammenschluss zur Erreichung eines gemeinsamen Zwecks,
benötigt nicht zwangsläufig die Einbringung von Kapital.

Ein anderer Vergleich bringt auch der § 706 BGB wo geschrieben steht, dass die Einbringung einer Leistung in Form von Diensten ermöglicht wird.

Die GbR bleibt also weiterhin eine Form der Existenzgründung wo Wissen, Idee und Kenntnis mit Kapital kooperieren kann.

 

Wissenswertes für eine GbR:

 

Du als Unternehmer musst vor der Gründung Deiner Gesellschaft im Vorab und auch innerhalb regelmäßiger Abstände,
den Geschäftsbetrieb genau prüfen, ob die Wahl des Gesellschaftstyp für Dein erstrebtes Ziel geeignet ist
oder ob nun eine Gesellschaftsumwandlung sinnvoll und zweckmäßig wird.

Es ist uns allen bekannt, dass in Deutschland die GmbH die wohl favorisierteste Form für Unternehmen ist,
doch gibt es auch andere Gesellschaftsformen (siehe „Die Wahl der Rechtsform“),
die eine gute Grundlage für Dein Vorhaben bieten, Deinen erstrebten Geschäftszweck umzusetzen und Deine geplanten Ziele zu erreichen.

Hier ist die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) die meist gewählte Form von vielen Jungunternehmern.

Der Vorteil liegt darin, um mit relativ geringem Gründungsaufwand in die Selbstständigkeit zu starten.

Doch was mit hoher Wichtigkeit hervorgehoben werden sollte ist,
dass die GbR im Gegensatz zu der GmbH keine Beschränkung der Haftung auf das Firmenvermögen, sowie auf das Privatvermögen hat.

Vorteile:

  • Einfache Buchführung.
  • Freiheit in der Wahl der Geschäftsführung.
  • Offene Gestaltung der Gesellschaft, nur wenige formelle, rechtliche Vorgaben; eignet sich besonders gut für Freiberufler.

Nachteile:

  • Beschränkte Rechtsfähigkeit.
  • Rechtliche Lage der GbR nicht immer eindeutig.
  • Umfirmierung wird für Kaufleute bei größeren Umsätzen nötig.

Vorteile:

  • Die Gesellschafter haften nur mit ihrer Einlage.
  • Weitgehende Kompetenzen der Gesellschafterversammlung.
  • Der Geschäftsführer muss nicht zwingend Gesellschafter sein.

Nachteile:

  • Hohes Mindestkapital (Mindesteinlagen).
  • Komplizierte Gründung, teilweise an viele Formalitäten gebunden.

 

Anmeldungen und andere Notwendigkeiten:

 

Unbedeutend für welche Rechtsform Du Dich entscheidest, ist es notwendig Dich beim Gewerbeamt anzumelden und das Finanzamt zu informieren.

Auch wenn Du Dich für die einfache Art der Gründung einer GbR enscheidest,
möchten wir Dir das Seminar vor der eigentlichen Existenzgründung empfehlen.

In diesem werden Dir alle relevanten Dinge rund um die Gründung nochmals beleuchtet und die Kosten kannst Du sogar im Zuge
der Gründungskosten von der Steuer abgesetzen.

 

Das Startkapital:

 

Die meisten Existenzgründer entscheiden sich für die GbR, weil die Einlagen für das Stammkapital nicht erbracht werden können.

Sollte dies auch bei Dir der Fall sein, dann lass Dich auf diese Variante erst ein, wenn Du die Möglichkeit der Gründung
der sogenannten Mini-GmbH in Betracht gezogen hast.

Beachte hier vorallem, dass die Haftunsbeschränkung nicht wie bei der GmbH sind, sondern ähnlich wie bei der GbR.

Somit solltest Du auch stets daran denken, Dich mit den richtigen Versicherungspolicen auszustatten, um zusätzliche Kosten zu umgehen.

Mit einer Rechtsschutzversicherung Arbeitsrechtsschutz können zum Beispiel Probleme mit Arbeitnehmern geregelt werden.

Solltest Du zu der GbR tendieren, solltest Du folgendes beachten:

  • Der Steuerberater oder der Notar bieten Beratungsgespräche an.
  • Die Agentur für Arbeit kann mit Coachings und den wichtigsten Beratungen sehr helfen.
  • Die Industrie- und Handelskammer bietet eine Vielzahl von attraktiven Leistungen und Seminaren rund um die Gründung an.

 

Krankheitskosten und Nebenkosten:

 

Die meisten Existenzgründer bevorzugen die private Krankenversicherung, obwohl die Möglichkeit besteh ein sogenanntes
freiwilliges Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung zu sein.

Hier solltest Du auf jeden Fall berücksichtigen, dass die wichtigsten Punkte abgedeckt werden für:

  • Ärztliche Untersuchung und Beratung
  • Medizinischer Behandlungen
  • Krankenhausaufenthalte
  • Arzneimittelkosten
  • Lohnausfall
  • etc.

Als Selbstständiger hast Du in der Regel kein Rückgriff auf Krankengeld und gerade bei einem Aufenthalt in

  • dem Krankenhaus
  • zu Hause
  • Rehabilitationsmaßnahmen

können Deine finanziellen Defizite durch eine Krankenhaustagesgeldversicherung abgefangen werden.

Von daher solltest Du unbedingt, bei der Wahl der gesetzlichen Krankenversicherung, die Möglichkeiten der Zusatzleistungen
(wie zum Beispiel durch die Krankenhaus-Zusatzversicherung) in Anspruch nehmen.

Natürlich haben diese Zusatzleistungen noch Vorteile, wie:

  • Chefarztanspruch
  • Privatärztliche Behandlung
  • Anrecht auf Unterbringung
    (
    Ein- oder Zweibettzimmer)
  • und vielem mehr!


 

Fazit:

 
  • In all den vielen Faktoren können wir Dir lediglich einen Denkanreiz geben, denn diese sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Letztendlich ist der fachkundige Rat und die fachkundige Bewertung in allen Deinen Schritten in der Selbstständigkeit, maßgeblich und ausschlaggebend und somit empfehlenswert. Marc Settele, Born4Money - Company-

Solltest Du den Weg noch weiter beschreiten wollen, empfehlen wir Dir hier weiter zu machen:

Weiterleitung zum Bericht

 

                                                                     Dein Born4Money Team