Ein Konzept

ist ein grober Plan,

welcher die Maßnahmen zur Erreichung eines Ziels

auflistet oder beschreibt!

 

 

Wie erstelle ich ein Konzept?

 

Wenn Du hier angekommen bist, besteht mit Gewissheit schon Deine Idee.

Nun solltest du herausfinden, was die Idee wirklich wert ist und wie diese in der Praxis umgesetzt werden kann.

Vergesse hier nicht, auch Deine eigene Person zu berücksichtigen, denn Deine Persönlichkeit sollte sich in Deiner Geschäftsidee wiederspiegeln.

Stelle Dir folgende Fragen:

  • Kennst Du den Markt Deiner Geschäftsidee?
  • Kannst Du ein Unternehmen führen?
  • Hast Du genügend kaufmännische Fähigkeiten?
  • Hast Du die Qualifikationen dafür?
  • Bist Du bereit, Dein Geld und Deine Zeit einzusetzen, um Deine Ziele zu verwirklichen?
  • Steht Deine Familie hinter Dir und Deinem Vorhaben positiv gegenüber?

 

Wo finde ich Rat und Hilfe?

 

 

Wichtig ist, Nischen zu finden und vor allem zu vermarkten.

Was unterscheidet Dein Angebot von dem der Mitbewerber?

Warum soll der Kunde Deine Leistungen in Anspruch nehmen und dafür vielleicht vom bisherigen Anbieter wechseln?

Ein sorgfältig ausgearbeitetes Unternehmensgründungskonzept ist die Grundlage für Deinen erfolgreichen Start in die Selbstständigkeit.

Er hilft Dir, die wirtschaftlichen Erfolgsaussichten Deines Vorhabens richtig einzuschätzen und dient den Kreditinstituten, der Industrie- und Handelskammer oder anderen externen Stellen als Grundlage, die Realisierbarkeit des Existenzgründungsvorhabens zu prüfen.

Eine präzise Beschreibung des Vorhabens bildet den Kern jedes Gründungskonzeptes.

Darin solltest Du so kurz wie möglich, aber auch so ausführlich wie nötig, die wesentlichen Elemente Deiner Geschäftsidee
in verständlicher Form zusammenfassen.

Die unterschiedlichen Tätigkeitsfelder eines jeweiligen Konzeptes, variieren natürlich die Schwerpunkte.

Verdeutliche somit, die Besonderheit Deiner Zielsetzung und hebe den Vergleich zu Deiner Konkurrenz hervor.

Tipp:

Hast Du die wichtigsten Aspekte Deines Vorhabens verständlich auf den Punkt gebracht?

Vermeide Ausschweifungen in Deiner Darstellung.

Dies empfiehlt sich generell nur bei unbekannten oder erneuerten Geschäftsideen.

Hier solltest Du dann auf Hintergrundinformationen verweisen, wie:

  • Foren
  • Blog-Berichte
  • Partnerseiten
  • Studien
  • Presseberichte
  • etc.

Überzeugt Deine Konzeption und Deine unternehmerische Qualifikation ist in der Theorie gewährleistet, wird sich Dein Projekt
auch wirtschaftlich finanzieren lassen.

 

Beschreibe Dein Vorhaben:

 

Formuliere Deine Geschäftsidee kurz, ausführlich und so, dass sie für jeden nachvollziehbar ist.

Beschreibe Dein Angebot, indem Du Dein Produkt, sowie Deine Leistung, branchenspezifisch vorstellst.

  • In welcher Branche möchtest Du agieren?

    (z.B. Handwerk, Produktion, Handel, Dienstleistung)

  • Welche Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden?
  • An welche Kapazitäten ist gedacht?
  • Welche Chancen und Risiken siehest Du?
  • Branchenübersicht:
    A H R
    Abfall Halbleiterindustrie Rechte
    Anlagen-/Maschinenbau Handel Recycling
    Apotheken / med. Produkte Holding Reiseunternehmen/Tourismus
    Aussenwerbung Holding-Gesellschaften Restaurants und Foodvertrieb
    Automobile Holdings Rohstoffe
    Automobilproduktion Holdings / Mischkonzerne Rohstoffförderung (Diamanten/Edelmetalle)
    Automobilzulieferer Holzindustrie / Holzverarbeitung Rohstoffförderung (Metalle/Kohle)
    B Hotels Rohstoffförderung (Öl / Gas)
    Banken I Rückversicherungen
    Bau- und Baustoffe Immobilien Rüstungsindustrie
    Bau-Zulieferer / Baustoffe Industriedienstleister S
    Baudienstleister Informationstechnologie Schaden-/Unfallversicherungen
    Bauelemente/Bauzulieferer Ingenieurdienstleister Schienenfahrzeugbau
    Bauhauptgewerbe Internet Service Provider (ISP) Schiffbau
    Bauindustrie Internet-Dienstleister Schifffahrt
    Baumaterial und -komponenten Internethandel (B2B, B2C) Server / Großrechner (Hardware)
    Bekleidung / Textilien / Schuhe Internetkommerz Server-/ Großrechner-Software
    Bekleidungsartikel Internetservice Software
    Beteiligungen Investmentbanken / Broker Software f. Mobilkommunikation
    Bildung und Forschung IT-Beratung Hardware Softwareservice/-dienstleistung
    Biotech IT-Dienstleister Sonstige (Transport/Verkehr)
    Biotechnologie IT-Dienstleistungen sonstige Basisindustrie
    Börsenmantel / Gesellschaft in Liquidation IT-Software sonstige Dienstleister
    Brief-/Paketdienste IT-Software (Telekommunikation und Internet) Sonstige Energie/Rohstoffe
    Broadcasting K sonstige Freizeit
    Broadcasting (TV und Radio) Kaufhäuser Sonstige Handel
    C Konsumgüter sonstige Hardware
    Chemie Kosmetik / Körperpflege / Hygiene sonstige Industrie
    Chiphersteller / Halbleiter Kosmetik/Körperpflege Sonstige Informationstechnologie
    Computer-Hardware Kunststoffe Sonstige Konsumgüter
    D L sonstige Medien
    Datenspeicherung (Hardware) Lebensversicherungen sonstige Software
    Dienstleistung Lichttechnik Sonstige Technologie
    Dienstleistungen LifeScience Sonstige Telekommunikation
    E Linux sonstiger Konsum
    E-Commerce-Software Logistik (sonstige) Spezialchemie
    Edelmetalle (Gold) Luft- und Raumfahrt Spezialmaschienenbau
    Einzelhandel Luft- und Raumfahrtindustrie Spezialmaschinenbau
    Eisen/Stahlindustrie Luxusgüter Sport/Spiel
    Eisenbahn und Straße M Sportartikel
    Elektroapparate/Haushaltgeräte Maschienenbau Sportartikel/-bekleidung
    Elektroausstattung Maschinenbau Stahl- / Metallindustrie
    Elektroausstattung und Vertrieb Medical Equipment Standard-Software (PC)
    Elektronik/Elektrotechnik Medien/Entertainment Standardsoftware
    Elektronische Bauelemente Medizinische Produkte / Medizintechnik Straßen/Schienen
    Elektrotechnologie Metallverarbeitung Supermärkte
    Emissionsrechtehandel Mischkonzerne T
    Energie Möbel / Einrichtung / Haushaltsgeräte Tabak
    Energieversorger Möbel und Einrichtungsindustrie Technologie
    Entertainment Mobilkommunikation Telefongesellschaften
    Entertainment/Dienstleistungen N Telekomdienstleister
    Entsorgung/ Umwelttechnologie/ -dienstleistung Nachrichtendienste Telekommunikation
    Erneuerbare Energien Nahrung / Restaurant Telekommunikationsausrüster
    F Nahrungsmittel Textilindustrie
    Filialen Nanotechnologie Touristik
    Film / Kino Netzbetreiber (Carrier) Touristik und Freizeit
    Finanzdienstleister Netzwerkaufbau / -ausrüster Transport/Verkehrssektor
    Finanzdienstleistungen Netzwerktechnik (Hardware) Transportinfrastruktur
    Finanzsektor Netzwerktechnik und -systeme U
    Fluggesellschaften Nutzfahrzeuge Umwelt-Dienstleister
    Freizeitparks O Umweltschutztechnologie
    G Ökoprodukte Umwelttechnologie
    Gastgewerbe/Restaurants Öl / Gas (Versorger) Unterhaltungselektronik
    Gerätehersteller Öl und Gas Unternehmensberatung
    Gerätehersteller (Telekommunikation) Outsourcing Unternehmensbeteiligungen
    Gesundheitsdienstleister P V
    Gesundheitsdienstleistungen Papier-/Kartonindustrie Venture Capital
    Gesundheitswesen Papierindustrie Verpackungsindustrie
    Getränke PCs / Handhelds Versandhandel
    Getränke / Tabak Personaldienstleister Versicherungen
    Getränke/Brauereien Pharma Versorger
    Großhandel Pharmahandel W
    Grosshandel (Food) Printmedien (Zeitungen und Magazine) Wasser
    Gütertransport Printmedien / Verlage Werbung / PR / Marketing
    Z
    Zulieferer

 

Markt und Marketing:

 

Hier ist das Ziel, die Markt- und Branchensituation zu erläutern.

  • Welche Konkurrenzbetriebe gibt es?
  • Besteht schon ein Angebot Deines Produktes oder deckst Du eine Marktlücke, bzw. eine Marktnische ab?

    (Markteinschätzung, Bedarfsanalyse)

  • Was unterscheidet Dein Produkt von den Anderen?

    (Grund- und Zusatznutzen, Alleinstellungsmerkmal, Stärken / Schwächen der Mitbewerber)

  • Welchen Stellenwert deckt Dein Qualitätsangebot / Service?

    (Serviceleistungen, Spezialisierung, Verkaufspreise)

Hierzu ein sehr wichtiger Bericht aus Säule 3:

Weiterleitung zum Bericht

 

Deine Zielgruppe:

 

Die Zielgruppe ist im Marketing eine bestimmte Menge von Marktteilnehmern, die auf kommunikationspolitische Maßnahmen
homogener reagieren als der Gesamtmarkt.

Als Zielgruppe kann jede Art von Anspruchsgruppe gelten, neben Verbrauchern auch Großhändler oder Meinungsführer.

Die folgenden Punkte solltest Du bearbeiten, um Deine Gruppe ausfindig zu machen:

  • Besteht eine bestimmte Personengruppe / Zielgruppen denen Du Deine Leistung anbieten möchtest?
    (z.B. Altersgruppen, Berufsgruppen)
  • Wie ist der wirtschaftliche Stand dieser Zielgruppe?
    (Kaufkraft, spez. Kundenwünsche)
  • Welche Preisvorstellungen hast Du für Dein Angebot?
  • Welchen Nutzen haben diese potentiellen Kunden von Deinem Angebot?
    (Produkt-, Preis-, Kommunikations-, Kontrahierungspolitik)
  • Wie möchtest Du diese Personengruppen erreichen?
    (Werbung und PR, Vertriebswege)
  • Was kannst Du selber zur Produktion beitragen?
  • Was muss extern produziert werden?
  • Bestehen Kooperationspartner?
  • Bestehen Abhängigkeiten zu Auftraggebern, Lieferanten, etc.?
  • Welcher Standort wurde für das Unternehmen/Geschäft gewählt?

    (z.B. Gewerbepark, Einkaufszentrum, Stadtrand, Industriegebiet)

  • Wahl der Betriebsräume – eigenes Grundstück, Miet-/Pacht-/Kaufverträge?
  • Wie ist das Unternehmen am Standort zu erreichen?

    (Verkehrsanbindung)

  • Welche Wettbewerber existieren bereits im näheren bzw. weiteren Umfeld?
  • Ist gegebenenfalls eine Geschäftserweiterung möglich?

 

Rechtliche Grundlagen:

 

Jedes Unternehmen benötigt eine Rechtsform.

Die Rechtsform eines Unternehmens beschreibt die rechtlichen Beziehungen innerhalb eines Unternehmens und wie das Unternehmen
nach außen hin mit seiner Umwelt agiert.

Grundlage hierfür ist das Gesellschaftsrecht.

  • Bestehen für die Ausübung der Tätigkeiten Erlaubnis- oder Zulassungserfordernisse, u. U. Sach- oder Fachkundenachweis?

    (z.B. im Verkehrsgewerbe, Umweltrechtliche Regelungen, etc.)

  • In welcher Rechtform soll die Gründung des Unternehmens/Geschäfts erfolgen?

    (z.B. Einzelfirma, Personen- oder Kapitalgesellschaft)

  • Begründung und Beschreibung der Unternehmensform

    (Betriebsübernahme, Neugründung, tätige Beteiligung, Franchise, etc.)

  • Wer trägt in dem Unternehmen die Verantwortung?
  • Wer haftet für anfallende Schulden?
  • Wer ist der Unternehmensgründer bzw. wie viele Unternehmensgründer gibt es?
  • Wie wird der Gewinn bzw. Verlust verteilt?
  • Wie ist die Finanzierung mit Eigenkapital und Fremdkapital geregelt?
  • Wie sehen die steuerlichen Aspekte des Unternehmens aus?

Weiter rechtliche Aspekte sind mit der Aufnahme Deiner gewerblichen Tätigkeit
bestimmter wirtschafts- und ordnungsrechtlichen Vorschriften zu beachten?

(Marken- und Wettbewerbsrecht; Kauf- und Gewährleistungsrecht; besondere Schutzvorschriften für Verbraucher des BGB, etc.)

Natürlich gibt es hier unendlich viele Punkte, die zu berücksichtigen sind und es kommt letzendlich auf Deine Betriebsform und Betriebsgröße an!

Hierzu eine Übersicht genereller Punkte auf die man achten sollte:

  • Betriebswirtschaft / Organisation
  • Controlling
  • Konzeption der Betriebs-, Finanz- und Lohnbuchhaltung,Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Mahnwesen, Kalkulation
  • Personalplanung
  • Qualifikation, Arbeitsverträge, Vergütung, Schulung und Weiterbildung
  • geplante Maßnahmen in Forschung und Entwicklung, Innovationen
  • Patente- und Lizenzen, Umwelt, Versicherungen

 

Angaben zum Gründer:

 

Unter diesem Punkt werden Deine Eigenschaften als Gründer dargelegt, die für die Unternehmensgründung von entscheidender Bedeutung sind.

Wichtig sind dabei nicht nur berufliche Fähigkeiten, sondern auch persönliche Fähigkeiten und Bedingungen.

Stelle kurz dar, warum Du Dich für eine selbstständige Tätigkeit entschieden hast und warum Du dieses Unternehmen gründen möchtest.

Lege auch dar, welche Fähigkeiten Sie für diese Tätigkeit mitbringen.
(tabellarischer Lebenslauf, Qualifikationsnachweise, Referenzen, besondere Stärken,…)

 

Finanzierung Preisgestaltung:

 

Die Preispolitik / Preismanagement verfolgt als Verkaufspreispolitik hauptsächlich das absatzpolitische Ziel,
mit Hilfe der Verkaufspreisgestaltung Kaufanreize zu setzen.

Ein wichtiges Entscheidungsproblem ist die Preisuntergrenze, denn die Preisobergrenze wird stets durch die Nachfrage festgelegt.

Diese liegt grundsätzlich dort, wo der vom Kunden wahrgenommene Preis mit seiner Wertschätzung des Produktes übereinstimmt.

Auch hier wieder eine Liste zu bearbeitender Punkte:

  • Welche Preisstrategie ist für Ihr Unternehmen sinnvoll?
  • Wie sind in Ihrer Branche die Preisvorstellungen der Großkunden?

    (Handelsketten/einflussreiche Produktionsbetriebe)

  • Sind besondere Lieferungs- und Zahlungsbedingungen der Abnehmer zu akzeptieren?
  • Wird Ihre eigene Preisgestaltung durch die Hersteller eingeengt?

    („unverbindliche Preisempfehlung“)

Hinweis:

Die Preisgestaltung orientiert sich an zwei wichtigen Grundsätzen:

1. Selbstkostenpreis:
Der Preis soll die Kosten decken.

2. Marktpreis:
Der Preis soll konkurrenzfähig sein.

 

Planung der Ausgaben für Investitionen in der Gründungsphase:

 

Zu Beginn Ihrer Existenzgründung stehen verschiedene Gründungskosten und Investitionen.

Gründungskosten und Investitionen sind neben den laufenden und privaten Kosten wesentliche Bestandteile
für den Kapitalbedarf, den Sie finanzieren müssen.

Erstelle Dir hierzu einen Kapitalbedarfsplan, welcher die Ausgaben für geringwertige Wirtschaftsgüter und Investitionen
in den nächsten 12 Monaten berücksichtigt.
(Grundstücke, Gebäude, Einrichtungen, EDV-Anlagen, Geräte, Maschinen, Fahrzeuge,Geringwertige Wirtschaftsgüter (bis 400 € Anschaffungskosten))

In der Gründungsplanung sollten Gründungskosten und Kosten für die private Lebens- und Haushaltführung mit geplant werden.
(Was benötige ich, um mein Unternehmen morgen zu starten und mindestens ½ Jahr zu überstehen?)

Gründungskosten:

Sind für Sie alle Ausgaben zusammen, die in einem direkten Zusammenhang mit der Gründung stehen.

Private Lebens- und Haushaltsführung:

Soweit diese nicht anderweitig sichergestellt sind, sollten diese in die Planung einbezogen werden (Zeitraum von sechs Monaten).

Finanzierungsplan:

  • Welche Finazierungsmittel stehen zur Verfügung?
    Eigenkapital, Fremdkapital (z.B. Kredite, Einsatz von Fördermittel)
  • Welche der Finanzierungsquellen sind bereits sicher?
  • Welche monatlichen/jährlichen Einnahmen sind aufgrund Ihrer Preiskalkulation zu erwarten?
  • Welche monatlichen/jährlichen Ausgaben sind geplant bzw. fallen aufgrund von z.B. Mietverträgen, Fahrzeugleasing etc. an?

Mit der Umsatz –und Ertragsvorschau kannst Du ermitteln, ob auf Dauer die Tragfähigkeit Deines Unternehmens gegeben ist.

D.h welche Gewinnhöhe muss erzielt werden, um auf Dauer die Existenz zu sichern?

Wenn auch eine derartige Prognose naturgemäß mit Unwägbarkeiten behaftet ist, so solltest Du doch in der Lage sein,
die Erfolgschancen Ihres Leistungsangebotes möglichst realistisch einzuschätzen.

Daraus beantwortet sich die zentrale Frage, ob Du mit Deinem Vorhaben eine tragfähige Vollexistenz erreichst
und Deinen künftigen finanziellen Verpflichtungen nachkommen kannst.

Beachte, dass Deine geschäftlichen Erwartungen mit Deinen individuellen betrieblichen Kapazitäten übereinstimmen.

Erläuter Deine  Umsatzprognose (Menge, Preis der Produkte/Dienstleistungen).

Da der Geschäftserfolg in der Aufbauphase meist geringer und später als geplant eintritt, solltest Du eine zu optimistische Darstellung vermeiden.

Lassen sich die Absatzchancen für Dein Produkte/Dienstleistungen nur schwer abschätzen, bietet eine zunächst,
auf Kostendeckung angelegte Planung eine grobe Orientierung.

Nach betriebswirtschaftlicher Denkweise sollte der Gewinn eines Einzelunternehmers so hoch sein, dass darin mindestens enthalten sind:

  • Angemessener kalkulatorischer Unternehmerlohn
    (für private Haushalts- und Lebensführung)
  • Soziale Aufwendungen
    (Aufwendungen fürKrankheit, Pflege, Altersvorsorge etc.)
  • Aufzubringende Einkommensteuer, Tilgungsleistung für aufgenommene Kredite
    (Tilgungen sind keine Kosten, nur Zinsen werden in der Kostenaufstellung aufgeführt)

Für Rücklagen berücksichtigst Du für die Erstellung Deiner Ertragsvorschau bitte folgendes:

  • Umsätze (bzw. Erlöse, Provisionen), Waren- und Materialeinsatz ohne Mehrwertsteuer ansetzen.
  • Für Unternehmen mit unterschiedlichen Geschäftszweigen (z.B. Handel und Dienstleistungen) sollten die Umsätze/Erlöse separat ausgewiesen werden.
  • Alle Kosten beziehen sich auf den Gewerbebetrieb, nicht auf den privaten Sektor.
  • Die Personalkosten sollten nicht nur die Bruttogehälter und –löhne enthalten, sondern auch die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung und freiwillige soziale Aufwendungen.
  • Abschreibungen sind der Begriff für die Absetzung kalkulatorischer Beträge für die Abnutzung der Sachanlagen; sie umfassen auch die Abschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter.

Ob Dein Unternehmen über genügend „flüssige Mittel“ verfügt, ob es also „liquide“ ist, kann aus der Rentabilitätsrechnung nicht abgeleitet werden.

Durch eine monatliche Gegenüberstellung der Einnahmen / Ausgaben für 1 Jahr kann die Umsatz- und Ertragsvorschau noch untersetzt werden
und die Geldzu- und abflüsse werden kontrolliert.

Dies wird als Liquiditätsplan bezeichnet!

ƒFolgende Inhalte sollten in einer Konzeption erarbeitet werden:

Zur besseren Darstellung kann die Beantwortung der angeführten Fragen helfen.

„ZUR VOLLANSICHT“ BILD BITTE KLICKEN

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Fazit:

 
  • Letztendlich solltest Du Dich auch mit der Anlaufzeit auseinandersetzen, die zum Erreichen der Gewinnschwelle dient. Wichtig ist auch – so unangenehm es auch sein mag - sich mit einem möglichen Scheitern der Unternehmensgründung auseinander zu setzen, denn über Erfolg oder Misserfolg entscheidet letztendlich allein der Markt. Marc Settele, Born4Money - Company-

                                                                     Dein Born4Money Team